Digitale Kommunikationshilfe für nicht-deutschsprechende Patienten im Rettungsdienst

Sich über akut bestehende Symptome und Erkrankungen verständigen zu können ist Basis einer jeden medizinischen Behandlung. Für nicht-deutschsprechende Patient*innen und ihre Behandler*innen sind Situationen des wechselseitigen Nicht-Verstehens bzw. Nicht-Verständlich-Machen-Könnens große Herausforderungen. Dies gilt insbesondere, wenn keine geeigneten Dolmetscher*innen unmittelbar verfügbar sind.

In DICTUM Rescue möchten wir mit einer digitalen Kommunikationshilfe für den präklinischen Rettungsdienst Abhilfe schaffen. Diese soll Rettungskräfte bei der Kommunikation mit ihren nicht-deutschsprachigen Patient*innen unterstützen und so die Sprachbarrieren in Situationen überwinden, in denen keine Dolmetscher*innen vorhanden sein können. Die Kommunikationshilfe wird dabei eng mit Akteur*innen im Feld entwickelt, im Rahmen einer pilotierenden klinischen Studie eingesetzt, erprobt und evaluiert. Wir arbeiten dazu mit mehreren Malteser Rettungsdiensten in Ostniedersachsen zusammen, die mit dem Institut für Allgemeinmedizin und dem technischen Entwicklungspartner aidminutes GmbH das Projekt gemeinsam tragen. Netzwerkpartner sind die Rettungsdienstträger des Landkreis Helmstedt und der Stadt Braunschweig sowie die Interdisziplinäre Notaufnahme der Universitätsmedizin Göttingen.

 

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Förderkennzeichen: 2818LD007

Projektlaufzeit: 09/2018 – 08/2020

Das Projekt ist im Deutschen Register für klinische Studien unter DRKS00016719 registriert.

Ansprechpartner
Foto / Photo
Frank Müller, M.Sc., Arzt
Telefon: 0551-39-65663
Telefax: 0551- 39-9530